Dichtheitsprüfung

Technische Dichtheitsprüfung mit Wasser oder Luft

 

Wenn die Kamerabefahrung keinen sicheren Aufschluss über die Dichtheit gibt, wird die Leitung zusätzlich mit Wasser oder Luft geprüft; dazu wird in einen abgesperrten Bereich das Wasser beziehungsweise die Luft in den Kanal geleitet und eine Viertelstunde unter einem gewissen Druck gehalten. Der Wasser- bzw. Luftverlust wird gemessen.

Liegt der Verlust im Rahmen eines vorgeschriebenen Wertes, ist keine Sanierung notwendig. Sofern jedoch Sanierungsbedarf besteht, wird die Dichtheit wiederhergestellt, indem die entsprechenden Schäden behoben werden.

 

Die Erfassung und Beurteilung der Dichtheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Kanaluntersuchung. Schadstellen die bei der TV – Untersuchung nicht nachgewiesen werden konnten, können mit diesem Verfahren nachgewiesen werden.

Vorhandene Schadstellen können hiermit auf Ihre Dichtigkeit geprüft werden.

  1. Muffenprüfgerät
  2. Gleitkufen (kurz)
  3. Kamera
  4. Meß-und Befüllschläuche
  5. Prüfraum
  6. Muffe

Visuelle Dichtheitsprüfung durch TV-Inspektion

Nach der Reinigung erfolgt Sichtprüfung mit der Kanal-TV-Kamera. Der Kanal wird mit einer hochmodernen Satellitenkamera abgefahren. Diese Kamera hat als technische Besonderheit einen beweglichen Kopf, in dem sich ein äußerst lichtempfindliches Objektiv befindet. Der sogenannte "Schwenkkopf" ermöglicht es, dass die Kamera "um die Ecke filmen" also auch bis zu einer Streckenlänge von 50 Metern in einen Abzweig (Hausanschluss) bewegt werden kann. Die gesamte Kamerafahrt wird digital aufgezeichnet und gespeichert, um eventuellen Schäden im Kanal zu dokumentieren.